Diese Seite wurde zuletzt am 15.10.2010 geändert
Wir über uns Forderungen
„Der Weg wird, indem wir ihn gehen“ (Ines Boban)

Unsere Forderungen im einzelnen:

Ein Kindergarten für alle!

Kinder mit Behinderungen sind in erster Linie Kinder mit den gleichen Bedürfnissen wie andere Kinder auch: Sie brauchen den Kontakt zu anderen Kindern. Sie wollen mit ihnen spielen und lernen. Eltern erhalten die Möglichkeit, ihre Kinder – ob behindert oder nicht – in den wohnortnahen Kindergarten zu schicken. Notwendige Unterstützung ist selbstverständlich zu erbringen.

Eine Schule für alle!

Alle Kinder haben das Recht, gemeinsam die wohnortnahe allgemeine Schule zu besuchen. Jedes Kind hat dabei Anspruch auf die Unterstützung, die ihm eine umfassende, seinen persönlichen Fähigkeiten entsprechende Ausbildung ermöglicht. Dies ist in separierenden, selektierenden Schulstrukturen nicht zu verwirklichen. Deshalb setzen wir uns im Interesse aller Kinder für ein grundlegendes Umdenken in der Bildungs- und Schulpolitik ein.

Jeder hat das Recht auf ein normales Arbeitsleben!

Menschen mit Behinderung haben wie alle ein Recht, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu finden, die entsprechend entlohnt wird.

Jeder hat das Recht, darüber zu bestimmen, wie er wohnen möchte!

Noch immer gibt es viel zu wenige Möglichkeiten für Menschen mit Behinderungen, ihren persönlichen Lebensbereich nach eigenen Vorstellungen einzurichten und zu gestalten. Dazu gehören u.a. barrierefreie Wohnungen und die Möglichkeit einer angemessenen Unterstützung.

Jeder soll auch im Freizeitbereich selbstverständlich und nach eigener Wahl an vielfältigen Angeboten teilnehmen können!

Wegen großer Barrieren ist die spontane Teilnahme in vielen Freizeitbereichen für Menschen mit Behinderungen nur schwer zu verwirklichen. Umgekehrt bleiben bei organisierten Veranstaltungen Menschen mit Behinderungen oft unter sich. Es ist ein Anliegen der Elterninitiative, dazu beizutragen, dass diese Situation verändert wird.