Diese Seite wurde zuletzt am 29.05.2011 geändert
Aktuell Aktuelle Berichte VHS-Abend
zum Thema
Inklusion
Rückblick Volkshochschulabend Inklusion

Beim Volkshochschulabend "Inklusion in der Schule" in der Veranstaltungsreihe "Schritte zu Integration und Teilhabe" stellte Rotraut Engler-Soyer die UN-Behindertrechtskonvention, die Stellungnahme und Empfehlungen der Monitoring-Stelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte, die sog. "Schulversuchsordnung" der alten Landesregierung sowie den Koalitionsvertrag der neuen grün-roten Landesregierung vor. Die Präsentation können Sie hier als PDF Dokument herunterladen.

Außerdem stellte Kirsten Ehrhardt folgende 20 Gedanken "So kann Inklusion gelingen" vor:
  1. Alle Kinder sind willkommen - Inklusion beginnt im Kopf und Herzen, nicht im Differenzierungsraum.
  2. Alle Kinder sind Schüler der allgemeinen Schule.
  3. Alle Lehrer sind Teil des Kollegiums der allgemeinen Schule.
  4. Alle Lehrer sind für alle Kinder zuständig und fühlen sich auch zuständig.
  5. Sonderpädagogen reklamieren das "Fachwissen" nicht für sich - Lehrer der allgemeinen Schulen trauen sich etwas zu.
  6. Nicht die Kinder mit Behinderung passen sich an, sondern die Schule ist bereit, sich zu verändern.
  7. Die Kinder mit Handicap sind keine "künstliche" Gruppe, sondern bilden einen Ort/Raum ab.
  8. Abschied vom "Schonraumprinzip": Allen Kindern wird grundsätzlich alles zugetraut.
  9. Binnendifferenzierung des gleichen Stoffs, nicht: die einen machen das, die anderen machen dies.
  10. Besonderheiten werden offen thematisiert, aber nicht negativ besetzt ("schwierig").
  11. Die Lehrer gehen von Stärken aller Kinder aus, nicht von den Defiziten.
  12. ELTERN sprechen immer alle Lehrer an.
  13. ELTERN und Lehrer tauschen sich regelmäßig (über die reinen "Förderplangespräche") aus.
  14. ELTERN grenzen sich ab: Mein Job, Dein Job.
  15. ELTERN suchen Kontakte zu den anderen Familien der Klasse.
  16. Alle Beteiligten dokumentieren die Erfahrungen (Ergebnissicherung).
  17. Schulen entwickeln, auch mit Hilfe externer Beratung, ein inklusives Profil.
  18. Kommunen sorgen für Inklusion ab 12:15 Uhr.
  19. Ämter nehmen Eltern und ihre Entscheidungen ernst.
  20. ELTERN vernetzen sich.
(ehr 5/2011)